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TU Berlin

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CupCycle – Müll weg mit Mehrweg

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Seit dem vergangenen Sommersemester sind sie in den Cafeterien der Technischen Universität Berlin erhältlich: die Mehrwegbecher von CupCycle. Wer verbirgt sich hinter dem Projekt? Was sind die Ziele und welche Erfolge konnten bereits verzeichnet werden?

Das Projekt wurde von vier TU-Studierenden Anfang 2012 gegründet. Mittlerweile ist das Team auf sechs Mitglieder angewachsen und besteht aus fünf Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens (Schwerpunkte Technische Chemie, Logistik, Maschinenbau und Marketing) sowie einer Kommunikationswissenschaftlerin (Schwerpunkt Medienwissenschaft). Ausschlaggebend für die Initiative waren die stetig wachsenden Müllberge an unserer Uni, die besonders durch den Wegwerf-Pappbecher verursacht wurden. Die Mülleimer quellten über, eine Mülltrennung war unter den gegebenen Umständen nicht mehr möglich. Das CupCycle-Team sagte den Pappbechern den Kampf an und entwickelte ein simples und gerade deswegen durchsetzungsfähiges Mehrwegbecherkonzept. Ziel war es, die Pappbecher langfristig zu substituieren und den Studierenden gleichzeitig keinen Mehraufwand zu generieren sowie den ToGo-Komfort zu erhalten.


In der Praxis

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Und so sieht die Idee in der Praxis aus: Der CupCycle-Mehrwegbecher steht neben Papp- und Keramikbechern direkt in der Cafeteria zur Nutzung für Heiß- und Kaltgetränke zur Auswahl – kostenlos und ohne Pfand. Nach dem Austrinken kann der Becher in eine der zahlreichen Sammelboxen abgegeben werden, die auf dem gesamten Campus jeweils direkt neben den Mülleimern zu finden sind. Die benutzten Becher werden täglich eingesammelt, zentral gespült und anschließend frisch an die Cafeterien ausgeliefert. Den Studierenden entstehen weder extra Wege noch Mehrkosten durch die Nutzung des Mehrwegbechers.

Im Sommersemester 2012 wurde an der TU Berlin ein Pilotprojekt durchgeführt. Die CupCycle-Becher waren in den beiden Cafeterien des Studentenwerks Berlin, „Wetterleuchten“ und „Coffeebar“ am Audimax, sowie dem studentisch betriebenen „WiwiCafé“ erhältlich. Die Initiative wurde von den beiden Sponsoringpartnern ALBA Group sowie der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. unterstützt.

Die Resultate sprechen für sich: Bereits nach kurzer Zeit wurden 40% der Getränke in teilnehmenden Cafeterien im CupCycle-Becher verkauft. Damit konnten während der Pilotphase bereits rund 17.900 Pappbecher durch die umweltfreundliche Mehrweglösung ersetzt werden. Und auch die Rücklaufquote verbesserte sich stetig – mittlerweile finden durchschnittlich 94% aller Mehrwegbecher täglich den Weg zurück in die Sammelbox. Das System funktioniert also! Und nicht nur an der Universität selbst konnte das Team rund um CupCycle Erfolge feiern. Auch Medien und Öffentlichkeit äußerten starkes Interesse am Projekt. Neben zahlreichen Anfragen anderer Universitäten sowie Unternehmen der freien Wirtschaft, war CupCycle unter anderem in der rbb Abendschau, dem Radiosender FluxFM sowie dem Manager Magazin online mit Beiträgen vertreten. Kürzlich kürte das Onlineportal marketingfish.de CupCycle zum „Start-Up des Monats“.

Zahlreiche Gründe, die CupCycle neuen Antrieb zur Fortführung des Projektes verleihen. Während der Sommerpause tut sich viel im Becherlager. Neben der Weiterentwicklung von Becher und Sammelbox stehen auch die strategische Ausweitung des Systems sowie die Akquise neuer Sponsoren und Partner auf dem Plan. Mit dem Start der Vorlesungszeit im Oktober werden auch die CupCycle-Mehrwegbecher wieder an der Uni vertreten sein – mit vielen spannenden Neuigkeiten und dem altbewährten Motto: Müll weg mit Mehrweg.

Mehr Infos zum Projekt gibt es unter www.cupcycle.eu oder www.facebook.de/CupCycle.

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